Tuggner-Ringer wollen Sense im Halbfinale ein Bein stellen
Am Samstag fällt in der Tuggner-Riedlandhalle der Startschuss in die Playoffs der Swiss Wrestling Challenge League (NLB). Die Ringerriege Tuggen empfängt im Halbfinal-Hinkampf die Ringerstaffel Sense und möchte dem Favoriten ein Bein stellen.
Die Gruppenphase war für die Ringerriege Tuggen eine Achterbahn der Gefühle. Mit zwei Siegen, darunter der kapitale Heimsieg gegen Brunnen, starteten die Märchler hervorragend in die Saison 2026. Nach einem zweiten Sieg über das Team Valais und einer Niederlage gegen den Gruppenfavoriten Hergiswil, stand man vor dem entscheidenden Rückkampf gegen Brunnen. Trotz knapper Niederlage sicherte man sich dank dem Sieg in der Direktbegegnung gegen den Kantonsnachbarn die Qualifikation für die Halbfinals. In diesem wartet nun die Ringerstaffel Sense. Die Freiburger darf man für dieses Duell als Favoriten ansehen. Doch das Team von den Coaches Miriam Lötscher und Jonas Müller will die guteStimmung,die man in den letzten Wochen erzeugthat,mitnehmen und den Freiburgern Paroli bieten.
Starke Frühform von Sense verflogen
Die Ringerstaffel Sense startete sehr stark in die Saison. Mit dem neuen ungarischen Coach Bendeùz Lagzi-Kovács und einigen Neuzugängen konnte man gleich vier Siege in Serie einfahren. Diese Frühform verflog in den letzten beiden Kämpfen ein wenig, auch weil die Verletzungshexe im Kanton Freiburg zuschlug. So verlor man zuerst gegen Freiamt 2 und musste letzte Woche gegen Willisau 2 eine heftige 6:30-Klatsche einstecken. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass bei Willisau einige erfahrene NLA-Ringer zum Einsatz kamenund die Sensler auf einige Stammkräfte verzichten musste.
Fokus auf eigene Stärken
Wenn Kampfrichter Patrick Dähler um 20 Uhr den Kampf eröffnen wird, darf damit gerechnet werden, dass einige Teamstützen von Sense auf die Matte zurückkehren werden. Die Ringerriege Tuggen wurde weiterhin vom grossen Verletzungspech verschont. Vereinzelnde Ausfälle gibt es zwar, doch der Grossteil des Kaders steht zur Verfügung. Dennoch setzen Miriam Lötscher und Jonas Müller darauf, die Ringer auf ihrer stärksten Position einzusetzen, anstatt die Aufstellung an den Gegner anzupassen. Es darf also ein hochspannender Halbfinal-Kampf erwartet werden. Die Ringerriege Tuggen hofft zahlreiche Zuschauer in der Riedlandhalle begrüssen zu dürfen.





