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Ringerriege Tuggen steht in den Playoffs

vor 11 Minuten
3 Min. Lesezeit

Die Tuggner-Ringer verlieren das Kantonsderby gegen die Ringerriege Brunnen knapp mit 17:19. Doch dank dem 21:16-Sieg in der Hinrunde gewinnen die Märchler gegen Brunnen die Direktbegegnung und sind nicht mehr aus den Playoff-Plätzen zu verdrängen.

 

Mit grosser Anspannung ist die Ringerriege Tuggen zum Kantonsderby an den Vierwaldstättersee gefahren. Denn dieses Derby war entscheidend welche Mannschaft in den Halbfinal einziehen wird. Brunnen musste mit mehr als fünf Punkte Abstand gewinnen, um Tuggen noch einholen zu können. Die beiden Mannschaftsaufstellungen versprachen ein echter Krimi und so wurde es auch. Den Abend eröffnete Luan Maliqi bis 55kg Greco gegen André Appert. Maliqi zeigte einen ganz starken Kampf und führte mit 14:1. Daraufhin musste er seinem Gegner aber noch einige Wertungen zugestehen, doch gewann trotzdem klar mit 18:7. Im Schwergewicht fehlte John Ani, aufgrund einer Krankheit unter der Woche, seine Power. Gegen Routinier Ruedi Appert nutzte der Tuggner aber seine höhere Geschwindigkeit aus und gewann knapp mit 8:4. Bis 61kg Freistil hatte Florian Schärli den zu favorisierenden Sayed Jamschidi lange sehr gut im Griff und sorgte für einen engen Kampf. Zu Beginn der zweiten Kampfhälfte wurde Schärli jedoch erwischt und musste sich mit einer Schulterniederlage geschlagen geben. Nie richtig in den Kampf fand Dominik Streiff bis 97kg Greco gegen Alexander Büeler. Der 32-jährige fand seine Griffart, doch hielt den Kampf knapp. So gelang auch Büeler keine technische Wertung und der Kampf ging knapp mit 4:0 an den Brunner. Bis 63kg Greco traf Ziaullah Durani auf Jonas Zurfluh. Durani zeigte einen starken Kampf doch musste sich mit 8:8 geschlagen geben, da sein Gegner höhere Wertungen erzielte. Zur Pause führte die Ringerriege Brunnen somit mit 10:6.



Letzter Kampf bringt Playoff-Qualifikation

Aufgrund eines kurzfristigen Ausfalls und taktischen Überlegungen wurde Adrian Ulrich bis 92kg Freistil eingesetzt. Und dieser taktische Kniff der Coaches wurde belohnt. Ulrich hatte seinen Gegner Manuel Suter die gesamte Zeit im Griff und holte sich mit 15:0 sogar den Sieg per technischer Überlegenheit und somit das Punktemaximum für Tuggen. Bis 70kg Freistil kehrte der Tuggner-Edeljoker Florian Kessler auf die Matte zurück. Der 31-jährige ging gegen Samuel Zurfluh in Führung, doch musste sich in der 2. Halbzeit auspunkten lassen, holte aber dennoch einen wichtigen Mannschaftspunkt. Bis 82kg Greco kam Remo Huber zu seinem ersten Auftritt in dieser Saison. Der 16-jährige zeigte gute Ansätze, doch sein Gegner Illia Peretiatko war zu stark und punktete Huber aus. Keine Probleme hatte Jonas Müller. Der 25-jährige ging mit einem «Schulterschwung» deutlich in Führung und nutzte die daraus resultierende Bodenlage gnadenlos aus und sorgte für die Entscheidung noch in der 1. Halbzeit. Vor dem letzten Kampf führte Brunnen mit 18:15 und brauchte also einen hohen Sieg von Raphael Suter gegen Sky Hrasche. Mit seinem berühmten «Schlaghüfter» und einigen Wertungen am Boden führte Suter zur Pause auch klar mit 11:2. In der 2. Halbzeit konnte Hrasche aber aufdrehen, konnte den Angriffsversuchen Suters ausweichen und setzte mit Beinangriffen immer wieder Akzente. Hrasche drehte den Kampf sogar noch, siegte knapp und brachte Tuggen somit in die Playoffs.

 

 

Halbfinal-Heimkampf am 17. Oktober

Nächsten Samstag steht noch der letzte Kampf der Gruppenphase an. Die Ringerriege Tuggen gastiert bei der Ringerriege Hergiswil. Die Luzerner stehen mit fünf Siegen aus fünf Kämpfe bereits als Tabellenerster fest, Tuggen kann nicht mehr vom zweiten Platz verdrängt werden. Somit darf man also mit einigen Rotationen in den beiden Aufstellungen rechnen. Wichtig wird es dann wieder eine Woche später, wenn Tuggen die Ringerstaffel Sense zum Halbfinal-Hinkampf empfängt. Die Freiburger stehen in ihrer Gruppe bereits als Gruppensieger fest.



 
 
 

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