
Tuggens Jungringer verpassen Medaille
- Hansruedi Ulrich

- vor 16 Stunden
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Mit starken Auftritten in den drei Vorrunden qualifizierte sich das Jugendteam der Ringerriege Tuggen erneut für den Final. In den entscheidenden Momenten fehlte den Märchlern aber das nötige Wettkampfglück und blieb letztlich ohne Chance.
Mit der Qualifikation für die Endrunde in der 2. Stärkeklasse der ORV-Jugendmannschaftsmeisterschaft, erreichte die Ringerriege Tuggen bereits das Minimalziel. Der Final der besten vier Teams aus der Vorrunde fand am Sonntag in Einsiedeln statt. Neben den Tuggner qualifizierte sich auch die Ringerriege Einsideln sowie die Zweitvertretungen der Ringerriege Schattdorf und der Ringerstaffel Kriessern. Schon vor dem Final war klar, dass es eine knappe Sache werden dürfte. Es war also klar, dass es um jeden Punkt geht, aber auch die Anzahl an Ringern entscheiden werden kann. Im letzteren Punkt konnten die Betreuer Miriam Lötscher und Florian Kessler nicht so stark aufrüsten wie die anderen drei Finalisten.
Schlussendlich keine Chance gehabt
Nach der Waage war klar, dass die Tuggner Delegation mit 20 Ringer und Ringerinnen die kleinste war. Dass heisst, dass die Märchler auf der Matte einige Überraschungen brauchen. Diese blieben aber aus. «Weil die anderen Teams so viele Ringer hatten, hatten sie überall ein bisschen die Nase weiter vorne», musste Miriam Lötscher nach dem Final feststellen. Doch die Tuggner gaben trotz der personellen Unterzahl alles und konnten auch zwei Kategoriensiege durch Luan Maliqi (-57,9kg) und Sky Hrasche (-88,0kg) einfahren. Hinter Hrasche sorgten Jonas Steiner und Remo Huber, in der schwersten Gewichtsklasse, gar für einen Tuggner-Dreifachsieg. Bei den Leichtesten (-22,0kg) erkämpften sich Azem und Klea Maliqi mit dem zweiten und dritten Platz auch zwei Podestplätze in einer Kategorie. Dasselbe gelang JvanPfister und Ben Schoch in der Gewichtsklasse -72,8kg. Durch die dritten Plätze von Juri Küng (-40,5kg) und Sascha Hospod (-64,8kg) sicherte sich Tuggen noch zwei weitere Podestplätze. Knapp neben diesem landeten Marc Huber und Henri Diethelm als vierte sowie Emanuel Kamberi als fünfter. Emma Bohrmann, Kristina Kamberi und Elena Küng holten mit ihren sechsten Plätzen noch einen Mannschaftspunkt. Ein solcher wollte Elias Küng, Gian Oberlin, Emma Arnold und Mejra Filipovic nicht gelingen. Diese Resultate geben ein Total von 29 Punkten und somit dem vierten Platz. Somit verpassten die Tuggner also erstmals die Medaillenränge seit dem Abstieg aus der 1. Stärkeklasse 2019.
Meistertitel in den Kanton Uri
Den Titel in der 2. Stärkeklasse sicherte sich die Ringerriege Schattdorf 2 mit 46 Punkten, Kriessern 2 und Einsiedeln beendeten den Wettkampf punktgleich mit 40 Punkten, da aber Kriessern mehr Siege in den Vorrunden hat, sicherten sie sich Silber. Für die Coaches der Tuggner war es wichtig, dass dieses Verpassen der Medaille als Motivation genommen werden soll um hart weiter zu trainieren für die kommenden Jugendturniere und damit im nächsten Jahr die Medaille wieder erreicht werden kann.





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